Waschbrettbauch statt Waschbärbauch!
Nicht nur eine Frage der Optik.

Kleiner Bierbauch, große Folgen. 60 Prozent der deutschen Männer sind übergewichtig. Das sieht nicht nur unschön aus, das belastet den ganzen Körper. Die Liste der Folgeerkrankungen reicht von Rückenbeschwerden über psychische Probleme bis hin zum Herzinfarkt.

Die Ursache ist simpel: Aus Appetit nimmt man(n) mehr Kalorien zu sich, als er eigentlich benötigt. Der vielbeschworene BMI ist dabei nicht alles. Wenn aber das Treppensteigen zur Qual wird und der Verzicht auf Burger zur Folter, dann besteht Handlungsbedarf. Oder fühlen Sie sich so wohl?

Das Gegenrezept ist einfach und doch so schwierig: Gesunde Ernährung und Sport. Wäre da nicht dieser fiese innere Schweinehund. Machen Sie´s deshalb wie ein Tour-de-France-Fahrer. Halten Sie für sich kleine Etappenziele fest und erstellen Sie einen Tourenplan, wie Sie diese erreichen wollen. Als Belohnung winkt am Ende vielleicht ein neues Jogging-Outfit oder gar eine Massage von Ihrer Partnerin. Einfach mal ausprobieren!

Die Fakten:

  1. Ab dem 30. Lebensjahr nehmen viele Männer zu. Nur 300 Schritte zusätzlich pro Tag können das verhindern.

  2. Dauerstress macht dick! Bei ständigem Stress legt der Körper Fettreserven an, weil er so reagiert,  als befände er sich in einer Notsituation.

  3. Studien zeigen, dass schon eine Stunde weniger Fernsehen am Tag zu einer günstigeren Gewichtsentwicklung führt.

  4. Viele Menschen haben das Gefühl für Hunger und Satt-sein verloren, weil sie zwischendurch ständig Snacks zu sich nehmen oder zu schnell essen.

  5. Erziehung und gesellschaftliche Einflüsse spielen eine wichtige Rolle für das spätere Essverhalten. Wer schon als Kind gelobt wurde, wenn er seinen Teller leer gegessen hat, wird das auch als Erwachsener beibehalten.

  6. Verheiratete Männer sind häufiger (69%) übergewichtig als ledige (43%).

  7. Die Ernährung mit Zuckerersatzstoffen geht oft nach hinten los. Denn es wird trotzdem Insulin produziert, was in der Folge zu Heißhungerattacken führt.

Was Sie tun können:

Damit aus einem kleinen Schwimmring über die Zeit kein Gesundheitsrisiko wird, können Sie mit ein paar einfachen Tricks vorsorgen: Hier ein paar Treppenstufen mehr laufen und da statt zum Burger zum Sushi greifen. Erfahren Sie im Bereich Vorsorge, was Sie sonst noch tun können, damit Ihr Gewicht Sie nicht belastet.

 

 

Vorsorge

Weiterführende Links:

Fakten

Männer trinken doppelt so viel Limonade wie Frauen und sechsmal mehr Bier

Quelle: Zwölfter Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Männer essen doppelt so viel Fleisch wie Frauen

Sie konsumieren im Schnitt pro Woche 1,1 kg Fleisch, Fleischerzeeugnisse und Wurstwaren

Hoher Spirituosenkonsum von jungen Männern zwischen 19 und 24 Jahren

Sie trinken viermal so viel Schnäpse, Liköre, Cocktails oder Alkopops wie ältere Männer

Vorsorgemuffel

Nur 24 % nehmen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung in Anspruch.

Die Mehrarbeit von drei bis vier Stunden täglich erhöht das Herzinfarktrisiko um 60 %.

8 % der Männer arbeiten mehr als 48 Stunden in der Woche, 11,3 % sogar mehr als 60 Stunden.

Die Selbstmordrate der Männer übersteigt die der Frauen mindestens um das Dreifache

Die Rate der diagnostizierten Depressionen liegt aber nur halb so hoch. Insgesamt sind Männer nicht seltener psychisch krank als Frauen.

Das Prostata-Karzinom ist noch vor Darm- und Lungenkrebs das häufigste Karzinom des Mannes

Das sind 26 % aller Krebsneuerkrankungen oder 64.000 jährlich.

Höheres Herzinfarktrisiko bei Männern

Männer zwischen 40 und 50 Jahren bekommen fünfmal häufiger einen Herzinfarkt als Frauen.

Psychische Erkrankungen nehmen zu

Die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz aufgrund psychischer Erkrankungen ist bei Männern seit 2000 um 20 % gestiegen.

Die Lebenserwartung eines Mannes liegt 5 Jahre niedriger als die einer Frau.

Die Lebenserwartung des Mannes beträgt 77 Jahre und 6 Monate, die der Frau 82 Jahre und 7 Monate.

Jeder 5. Mann leidet an Erektionsstörungen – das sind bis zu 6 Millionen Männer in Deutschland.

Die Dunkelziffer ist hoch, denn zum Arzt traut sich nur ein Bruchteil.

Gesunde Ernährung, Stressabbau und Bewegung helfen jedem dritten Mann

mit Potenzproblemen seine alte Manneskraft zurückzugewinnen.

Wenn die Fußball-Nationalmannschaft spielt,

wird wegen Verdacht auf Herzinfarkt fast dreimal so häufig der Notarzt gerufen, als sonst.

Schon nach 24 rauchfreien Stunden ist Ihr Herzinfarktrisiko messbar niedriger.

Nach einem Jahr ohne Zigarette ist es um 50 % gesunken.

Rückenleiden sind der häufigste Grund für die Arbeitsunfähigkeit beim Mann.

Statistisch gesehen erscheinen in Deutschland jeden Tag 93620 Beschäftigte wegen Rückenproblemen nicht auf Arbeit.

15 % aller deutschen Männer haben chronische Rückenschmerzen.

Jeder zweite Mann leidet regelmäßig oder unregelmäßig unter Rückenschmerzen.

Spitzenleistung von unseren Bandscheiben

Bei einem 75 kg-Mann beträgt der Druck auf die unterste Bandscheibe im Liegen etwa 50 kg, im Sitzen bis zu 180 kg.

Eine depressive Phase kann mehrere Monate bis zu mehreren Jahren anhalten.

Bei Behandlung verkürzen sich Dauer und Intensität.

Depression oft nicht richtig erkannt

Bei nur etwa der Hälfte aller depressiven Menschen wird die Krankheit vom Hausarzt richtig erkannt.

Die Selbstmordrate der Männer übersteigt die der Frauen um das Dreifache,

die Rate der diagnostizierten Depressionen liegt aber nur halb so hoch. Insgesamt sind Männer nicht seltener psychisch krank als Frauen.

Psychisch bedingte Arbeitsfehlzeiten haben sich in den letzten 30 Jahren vervierfacht,

während andere Ursachen, wie Herzerkrankungen, zurückgegangen sind.

Dauerstress macht dick!

Bei ständigem Stress legt der Körper Fettreserven an, weil er so reagiert, als befände er sich in einer Notsituation.

Weniger Fernsehen macht fit!

Studien zeigen, dass schon eine Stunde weniger Fernsehen am Tag zu einer günstigeren Gewichtsentwicklung führt.

Ab dem 30. Lebensjahr nehmen viele Männer zu.

Nur 300 Schritte zusätzlich pro Tag können das verhindern.

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